Unterhaltsames Unentschieden zwischen Donau und Gerasdorf

Spielbericht geschrieben von Yannic Akinyosoye

In einem spannenden Spiel und einer turbulenten ersten Halbzeit trennen sich SV Donau und SV  Stammersdorf, in der 24.Runde der Wiener Liga, mit 2:2 Unentschieden. Es war ein Remis der Marke gerecht, wenn ......
In einem spannenden Spiel und einer turbulenten ersten Halbzeit trennen sich SV Donau und SV Gerasdorf Stammersdorf, in der 24.Runde der Wiener Liga, mit 2:2 Unentschieden. Es war ein Remis der Marke gerecht, wenn es im Fußball überhaupt sowas gibt. Beide Mannschaften haben alles in die Waagschale geworfen um als Sieger vom Platz zu gehen, doch die vielen Chancen konnten nicht genutzt werden. Es hätten durchaus mehr als die vier Tore werden können, den knapp 120 Zuschauern wurde phasenweise ein unterhaltsames Spiel geboten. SV Donau, abgeschlagener Tabellenletzter, sichert sich das dritte Remis in Folge. Eine steigende Tendenz, jedoch braucht man dringend volle Punkteausbeute um noch vom Klassenerhalt zu sprechen.

Chancen – und Torreiche erste Halbzeit

Für die Jusic-Elf beginnt die Partie gleich wie gewünscht. Mit viel Dampf legen die heimischen einen feurigen Start hin und markieren nach nur fünf Spielminuten den ersten Treffer. Der schnelle Angriff der Donaustädter kann nur durch ein Foul gestoppt werden, das Vergehen erfolgte jedoch im Sechzehner und so heißt es Strafstoß. Alen Muharemovic schnappt sich die Kugel und verwandelt trocken zur 1:0 Führung. Sichtlich unbeeindruckt findet Gerasdorf nun besser in die Partie und kann sich einige Chancen herausspielen. Nur zehn Minuten nach dem ersten Treffer sind die Gäste an der Reihe. Dominic Gänsdorfer mit einem Geniestreich. Der Linksfuß legt sich das Spielgerät nahe der Eckfahne zurecht, nachdem der Schiedsrichter Foul gepfiffen hatte, nimmt kurz Anlauf und hämmert den Ball mit viel Effet ins lange Eck zum 1:1 Ausgleich (15.). Tormann Aleksandar Radakovic machte bei dem langen Ball eine sehr schlechte Figur.

Donau mit Spielwitz – Lerner als Spielverderber

Es entwickelte sich nun ein völlig offenes spiel. Donau steckte nicht auf und drängte auf die erneute Führung. Mit viel Leidenschaft kam man immer wieder gefährlich vor das Tor. So auch in der 26.Minute, als die Hausherren mit einem Doppelpass über die linke Seite sich gut frei spielen, daraus eine Flanke erfolgt, die dann bei Muhammend Yenier landet. Der Verteidiger knallt den Ball, trotz seiner noch jungen Jahre, kaltschnäuzig in die Maschen zur 2:1 Führung. Die Freude wehrte aber nicht lange. Gerasdorf schlug kurz vor Ende der ersten Halbzeit zurück. Ein Eckball landet beim völlig freistehenden Stefan Lerner, der zum Kopfball hochsteigt und ohne Mühe den 2:2 Ausgleich erzielt (45.+2). Danach ging es sofort in die Halbzeitpause. Nach der turbulenten ersten Halbzeit mit vier Treffern, ging es in Durchgang zwei etwas weniger rasant weiter. Gerasdorf dominierte die Partie, ließ kaum noch Entlastungsangriffe des Gegners zu, aber erspielte sich insgesamt auch deutlich zu wenig klare Tormöglichkeiten. Zum Ende hin machte sich die Unsicherheit des Tabellenletzten deutlich bemerkbar, die nur noch wenig produktives für das spiel taten und sich tief hinten rein drängen ließen. Die Hasenberger-Elf konnte jedoch kein Kapital aus der Überlegenheit schlagen, sodass man sich nach 90 Minuten mit einem gerechten 2:2 Unentschieden trennt.

Nermin Jusic (Trainer KM SV Donau): „In der ersten Hälfte war es ein richtig gutes Spiel. Wenn wir unsere Chancen besser nutzen können wir noch höher in Führung gehen. Am Ende haben wir zu wenig für den sieg getan. Das Unentschieden geht in Ordnung.“

Gerhard Breiteneder (Co-Trainer KM SV Gerasdorf): „Mit dem Spiel können wir nicht zufrieden sein, wir haben uns dem Gegner angepasst und gerade im ersten Speilabschnitt zu viel zugelassen. Wenn man dann seine Chancen nicht nutzt kann man auch nicht gewinnen. In Hlabzeit zwei waren wir klar besser.“