Wiener Linien und Gerasdorf Stammersdorf trennen sich 1:1 (0:0) - U23 Ergebnis 3:7 (0:1)

Quelle: Ligaportal

Es war ein schnelles und interessantes Match in der Wiener Stadtliga zwischen den Wiener Linien und Gerasdorf Stammersdorf. 

Zwei der Top-Teams der Liga trafen aufeinander und rechtfertigten ihre Tabellenposition mit einem für die Zuschauer spannenden und starken Spiel. Am Ende trennten sich beide Mannschaften leistungsgerecht mit 1:1. Die Wiener Linien halten damit mit 44 Punkten zumindest über Nacht den zweiten Tabellenplatz, könnten aber bei einem Sieg von Fach-Donaufeld am morgigen Sonntag überholt werden. Gerasdorf Stammersdorf steht nun bei 37 Punkten auf Rang fünf. Die Unentschieden-Könige der Liga spielten bereits zum 13. mal in dieser Saison Remis und haben weiterhin nur drei Niederlagen zu Buche stehen. 
 
Guter Beginn
Die Partie verlief von Beginn an auf hohem Niveau. Es war ein intensives schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Doch es war Gerasdorf Stammersdorf, das bereits nach zwölf Minuten jubeln durfte. Nach einem tollen Kombinationsspiel über die Seite, passte Robert Siegl in die Mitte und Markus Sramek netzte zum 1:0 für die Gäste ein. In der Folge konnte Gerasdorf weiter die Partie an sich reißen und der leichte Favorit von den Wiener Linien kam nur noch recht selten zu Torgelegenheiten. So blieb es zur Pause auch bei der knappen Gäste-Führung. Gerasdorfs Co-Trainer Paul Mikulanec war zufrieden: „Wir haben eine starke erste Halbzeit gesehen. Unsere Mannschaft hat sich toll präsentiert und ist meiner Meinung nach auch verdient mit dem 1:0 in die Kabine gegangen."

Elfmeter führt zu Ausgleich
Nach der Pause merkte man den Wiener Linien immer mehr den Willen an dieses Spiel noch zu drehen. Das Team von Josef Schuster kam nun immer wieder gefährlich in die gegnerische Hälfte. Angetrieben von den erneut bärenstarken Taner Sen und Arben Selmani pochten sie auf den Ausgleich. Dieser sollte in der 75. Minute dann schließlich auch fallen. Nach einer Verkettung von Fehlern in der Gerasdorfer-Abwehr, agierte die Verteidigung auch noch im Strafraum ungestüm und musste den fälligen Elfmeter hinnehmen. Selmani legte sich den Ball bereit und verwandelte zum 1:1. In der Endphase hätten beide Teams sogar noch den Sieg holen können, aber es blieb schließlich beim nicht unverdienten Unentschieden. „Es ist natürlich bitter, dass wir den Elfmeter bekommen haben und so das Tor gefallen ist. Meiner Meinung nach war die Entscheidung aber korrekt. Die Punkteteilung war gerecht", präsentierte sich Mikulanec als fairer Sportsmann.